Sie suchen ein kompaktes SUV? Der Ford Puma fällt schnell ins Auge – und nicht nur wegen seiner Megabox. Aber was kostet er wirklich, und wo liegen seine Schwächen? Dieser Artikel liefert Ihnen die Antworten auf Basis offizieller Quellen und unabhängiger Tests.

Neupreis ab: ca. 27.900 € ·
Karosserieform: Kompakt-SUV ·
Antrieb: Benziner, Mild-Hybrid, vollelektrisch ·
Markteinführung: September 2019 ·
Megabox‑Ladevolumen: 456 Liter

Kurzüberblick

1Preis
2Antrieb
  • 1.0 EcoBoost (Benziner, 125 PS)
  • 1.0 EcoBoost Hybrid (Mild-Hybrid, 155 PS)
  • Vollelektrisch (Ford Puma Electric)
3Abmessungen
  • Länge: 4,19 m
  • Breite: 1,80 m
  • Höhe: 1,54 m
4Kofferraum
Merkmal Wert
Marke Ford
Modell Puma
Baujahr (aktuell) 2019–heute
Segment Kompakt-SUV
Sitzplätze 5
Antriebsarten Benziner, Mild-Hybrid, vollelektrisch
Höchstgeschwindigkeit ca. 190 km/h (Benziner)

Wie viel kostet ein Ford Puma neu?

Preisübersicht der aktuellen Modelle

  • Der Einstiegspreis des Ford Puma liegt laut Carwow (deutsches Vergleichsportal) bei 27.900 € (Listenpreis). Beim Barzahlungskauf sind bis zu 22.463 € möglich.
  • Der ADAC (Automobilclub, Testinstanz in Deutschland) gibt für die ST‑Line X (1.0 EcoBoost Hybrid) einen Grundpreis von 30.600 € an, für das neuere Modell ab 32.200 €.
  • Die vollelektrische Version Ford Puma Electric startet bei etwa 35.000 €.
  • Wer in Irland zugreift, zahlt für den Hybrid ab ca. 30.000 € (Ford Ireland (offizielle Herstellerseite)).

Preisbeispiele für Irland und Deutschland

  • In Deutschland ist der günstigste Ford Puma als Lagerwagen schon ab 12.250 € zu haben (Carwow).
  • In Irland liegen die Preise für Neuwagen eher am oberen Ende der Spanne, dafür sind Leasingangebote attraktiv – ab 169 € monatlich (Carwow).
Fazit: Der Ford Puma ist günstiger als sein Image – besonders als Tageszulassung oder Jahreswagen. Der Aufpreis für Hybrid und Elektro ist im Vergleich zur Konkurrenz aber happig.
Das Paradox

Der Puma Electric soll die E‑Mobilität erschwinglich machen – doch mit 35.000 € liegt er auf dem Niveau ausgereifterer Modelle wie dem Opel Mokka Electric.

Ist der Ford Puma ein gutes Auto?

Testberichte und Bewertungen

Der ADAC (Automobilclub, Testinstanz in Deutschland) bewertet den Ford Puma 1.0 EcoBoost Hybrid ST‑Line X mit der Gesamtnote 2,4 – ein sehr gutes Ergebnis. Gelobt werden das agile Fahrverhalten, die durchdachten Details im Kofferraum und die alltagstaugliche Ausstattung. Kritik gibt es für den hohen Testverbrauch von 6,1 l/100 km (Herstellerangabe: 5,4 l/100 km).

Vor- und Nachteile aus Fahrersicht

Vorteile

  • Lebhafte Motorisierung (125–155 PS)
  • Megabox: praktischer Stauraum unter dem Ladeboden
  • Umfangreiche Assistenzsysteme serienmäßig
  • Straffes, sportliches Fahrwerk (für Enthusiasten)

Nachteile

  • Hoher Verbrauch im Alltag (6,1 l/100 km im ADAC‑Test)
  • Straffes Fahrwerk (für Komfortliebhaber ungeeignet)
  • Verarbeitungsqualität im Innenraum nur befriedigend

Die Zuverlässigkeit wird von RTL (deutsches Medienportal, Verbrauchertests) als durchschnittlich eingestuft. Die Elektronik – vor allem das Infotainmentsystem – zeige in Langzeittests gelegentlich Aussetzer.

Der Trade‑off

Wer ein sportliches Kompakt‑SUV sucht, findet im Puma einen der agilsten Vertreter. Wer hingegen Komfort oder niedrigen Verbrauch priorisiert, sollte zu den eher weich gefederten Modellen von Peugeot oder Renault greifen.

Ist der Ford Puma ein kleiner SUV?

Die 4,19 m Länge und 1,54 m Höhe – gemessen vom ADAC (Automobilclub, Testinstanz) – machen den Ford Puma zu einem typischen Kompakt‑SUV. Er teilt sich die Plattform mit dem Ford Fiesta, ist aber höher gelegt und bietet die typische SUV‑Sitzposition.

Vergleich mit anderen Kompakt‑SUVs

Die folgende Tabelle zeigt die Position des Puma unter seinen engsten Rivalen.

Modell Länge Kofferraum (l) Listenpreis ab
Ford Puma 4.207 mm 456 27.900 €
VW T‑Cross 4.115 mm 385 24.000 €
Renault Captur 4.228 mm 422 23.500 €
Peugeot 2008 4.300 mm 434 24.500 €

Das Muster: Der Puma preislich im Mittelfeld bietet das größte Kofferraumvolumen – vor allem dank der Megabox.

Fazit: Der Puma ist eindeutig ein Kompakt‑SUV, auch wenn er sich unter der Haut den Fiesta teilt. Gegenüber VW T‑Cross und Renault Captur punktet er mit Raumgefühl und Sportlichkeit.

Welche Schwächen hat der Ford Puma?

Häufige Mängel und Kritikpunkte

  • Hoher Verbrauch im Alltag: Der ADAC (Automobilclub, Testinstanz) misst 6,1 l/100 km, während das Werk 5,4 l/100 km angibt.
  • Straffes Fahrwerk: Viele Fahrer empfinden die Federung als unkomfortabel, besonders auf schlechten Straßen.
  • Elektronikprobleme: Das Infotainmentsystem reagiert laut Besitzerberichten gelegentlich träge oder stürzt ab.
  • Verarbeitung im Innenraum: Hartplastikflächen und knarrende Geräusche trüben das Premium‑Gefühl.

Langzeiterfahrungen von Besitzern

  • In irischen Foren wird der Puma für seine Wendigkeit gelobt, aber auch der hohe Verbrauch und die unebene Federung kritisiert.
  • Die Kofferraumkapazität von 456 Litern wird oft als positiv hervorgehoben, allerdings mit dem Hinweis, dass die Ladekante recht hoch ist.

Zeitleisten‑Signal

  • September 2019: Markteinführung des Ford Puma (Benziner und Mild‑Hybrid).
  • 2024: Facelift mit überarbeitetem Design und neuer Technik.
  • 2025: Einführung des vollelektrischen Ford Puma Electric.
  • 2026: Aktuelles Modelljahr mit erweiterten Assistenzsystemen.
Fazit: Die größte Schwäche des Puma ist der durstige Motor im Alltag. Käufer sollten vor dem Kauf einen unabhängigen Testverbrauch prüfen – der Unterschied zur Werksangabe kann bis zu einem Liter betragen.
Worauf achten

Wer ein gebrauchtes Modell vor 2024 kauft, sollte auf Rückrufaktionen zur Servolenkung und Software-Updates achten. Der ADAC listet einige offene Maßnahmen für die Baujahre 2020–2023.

Welches Auto ist mit dem Ford Puma vergleichbar?

Direkte Wettbewerber im Segment

Die vier wichtigsten Rivalen im Kompakt‑SUV‑Segment sind VW T‑Cross, Renault Captur, Peugeot 2008 und Opel Mokka. Der Puma hebt sich durch seine sportliche Ausrichtung und den großen Kofferraum ab – bezahlt wird das mit einem höheren Verbrauch und strafferem Fahrwerk.

Vergleichstabelle mit Preisen und Daten

Diese Tabelle zeigt, wo der Puma seine Stärken und Schwächen hat.

Merkmal Ford Puma VW T‑Cross Renault Captur
Listenpreis ab 27.900 € 24.000 € 23.500 €
Leistung (Benziner) 125 PS 95 PS 90 PS
Kofferraum 456 l 385 l 422 l
WLTP‑Verbrauch 5,4 l/100 km 5,2 l/100 km 5,5 l/100 km
Fahrwerk straff ausgeglichen komfortabel

Die Implikation: Der Puma ist der unangefochtene Sportler im Quartett, aber auch der teuerste in der Basis – das spiegelt die stärkere Motorisierung und die Ausstattung wider.

Fazit: Für Fahrdynamik ist der Puma die erste Wahl. Wer dagegen möglichst günstig einsteigen oder niedrigen Verbrauch priorisieren möchte, sollte zum T‑Cross oder Captur greifen.

Die Implikation: Der Puma wird seiner Position als Allrounder im Segment nur dann gerecht, wenn man bereit ist, die Mehrkosten in Kauf zu nehmen – sonst ist er eher ein Nischenmodell für Sportlichkeitsliebhaber.

Mehrwert für den Alltag – oder doch lieber anders?

Für den deutschen Käufer, der ein kompaktes SUV mit Charakter sucht, bleibt der Ford Puma eine verlockende Option – allerdings nur, wenn die höheren Betriebskosten und die straffe Federung akzeptiert werden. Der Puma Electric erweitert zwar das Spektrum, ist aber im Vergleich zu etablierten Elektro‑SUVs (etwa dem Opel Mokka Electric) preislich kaum konkurrenzfähig.

Die Entscheidung fällt klar: Wer sportlich unterwegs sein möchte und den Kompromiss beim Verbrauch eingeht, wird mit dem Puma glücklich. Wer hingegen Effizienz und Komfort sucht, findet bei der Konkurrenz das passendere Angebot.

Wer den Ford Puma näher kennenlernen möchte, findet in diesem detaillierten Test und Preisvergleich alle relevanten Daten zur aktuellen Modellgeneration.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist der Verbrauch des Ford Puma?

Der ADAC gibt einen Testverbrauch von 6,1 l/100 km an (1.0 EcoBoost Hybrid). Der Hersteller nennt 5,4 l/100 km WLTP.

Hat der Ford Puma Allradantrieb?

Nein, der Puma wird ausschließlich mit Vorderradantrieb angeboten.

Wie groß ist der Kofferraum des Ford Puma?

456 Liter nach VDA – plus die Megabox unter dem Ladeboden.

Welche Ausstattungslinien gibt es für den Ford Puma?

Titanium, ST‑Line, ST‑Line X, Vignale – je nach Markt.

Ist der Ford Puma als Familienauto geeignet?

Bedingt: Die Rückbank ist für Erwachsene auf längeren Strecken etwas knapp, der Kofferraum ist für den Alltag aber groß genug.

Wie sicher ist der Ford Puma im Euro NCAP Test?

Der Puma erreichte 2020 5 von 5 Sternen im Euro NCAP Crashtest.

Wo wird der Ford Puma gebaut?

Im Ford‑Werk im rumänischen Craiova.