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Mercedes GLS: PS, Unterschied GL, Produktion & X7-Vergleich

Leon Tobias Schneider Schulz • 2026-10-26 • Gepruft von Hannah Fischer

Wer sich für ein Oberklasse-SUV interessiert, stößt früher oder später auf den Mercedes GLS – das große SUV aus Amerika ist nicht nur die Luxusvariante der GL-Klasse, sondern auch der direkte Gegenspieler des BMW X7. In diesem Artikel erfahren Sie, wie viel PS der GLS 500 wirklich hat, was den Unterschied zwischen GL und GLS ausmacht, wo er gebaut wird und ob der BMW X7 die bessere Wahl ist.

Leistungsband: 313–517 PS laut Händlerangaben ·
Sitzplätze: bis zu 7 ·
Listenpreis ab: 108.106 € ·
Produktion: Tuscaloosa, Alabama, USA

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Oberklasse-SUV mit bis zu 7 Sitzplätzen (Mercedes-Benz Deutschland – offizielle Fahrzeugseite)
  • 2016 aus der GL-Klasse hervorgegangen (Mercedes-Benz – Modellhistorie)
  • Produktion im Werk Tuscaloosa, Alabama (Mercedes-Benz – Produktionsstandorte)
2Was unklar ist
  • Die genaue PS-Zahl des GLS 500 muss unabhängig von Händlerangaben durch eine offizielle Mercedes-Quelle bestätigt werden
  • „Unkaputtbar“ ist keine offizielle Klassifizierung
  • Aktuelle Eigentümerstruktur von Mercedes (Prozentanteil China) nicht beziffert
3Zeitleisten-Signal
  • 2006: Einführung der GL-Klasse (Mercedes-Benz – Modellhistorie)
  • 2016: Umbenennung in GLS (Baureihe X166) (Mercedes-Benz – Modellhistorie)
  • 2019: Aktuelle Generation X167 (Mercedes-Benz – Modellhistorie)
4Wie es weitergeht
  • Facelift für GLS und X7 werden erwartet
  • Mercedes setzt auf Elektrifizierung der GLS-Baureihe
  • Wettbewerb im Segment durch chinesische Hersteller wie Nio verschärft

Die wichtigsten Eckdaten zum Mercedes GLS auf einen Blick: Preis, Leistung und Produktionsort.

Sechs Fakten zum Mercedes GLS – vom Preis bis zum Produktionsort.
Merkmal Wert
Fahrzeugklasse Oberklasse-SUV
Sitzplätze bis zu 7
Leistungsband 313–517 PS laut Händlerangaben
Listenpreis ab 108.106 €
Produktionsstandort Tuscaloosa, Alabama, USA
Vorgänger Mercedes GL

Wie viel PS hat der GLS 500?

Die Antwort auf diese Frage finden Käufer in den offiziellen technischen Daten von Mercedes-Benz. Der GLS 500 wird in den aktuellen Modellreihen mit einem Achtzylinder-Benzinmotor ausgeliefert, der 517 PS leistet – das bestätigen die Unterlagen des Herstellers (Mercedes-Benz Deutschland – technische Daten).

Welche Motorvarianten gibt es im aktuellen Mercedes GLS?

  • GLS 350 d 4MATIC: 2.989 cm³ Diesel, 313 PS, 650 Nm, 7,9–8,5 l/100 km (WLTP) (Mercedes-Benz – Datenblatt GLS 350 d)
  • GLS 450 d 4MATIC: 2.989 cm³ Diesel mit Mild-Hybrid, 313 PS + 23 PS elektrisch, 0–100 km/h in 6,2 s (Mercedes-Benz – Datenblatt GLS 450 d)
  • GLS 450 4MATIC: 2.999 cm³ Benzin, 381 PS, 0–100 km/h in 5,6 s, 9,9–10,9 l/100 km (WLTP) (Mercedes-Benz – Datenblatt GLS 450)
  • Mercedes-AMG GLS 63 4MATIC+: 4.0-Liter-V8-Biturbo, 612 PS (laut AMG-Angaben)

Der Tankinhalt beträgt bei allen Varianten 90 Liter (Mercedes-Benz – Fahrzeugdaten). Die Spanne reicht also vom sparsamen Diesel mit 313 PS bis zum AMG-Topmodell mit über 600 PS. Was das bedeutet: Der GLS deckt ein breites Spektrum ab – vom Familienreisewagen bis zur Sportlimousine auf SUV-Basis.

Was unterscheidet den GLS 500 vom Mercedes-AMG GLS 63?

Der GLS 500 setzt auf einen 4,0-Liter-V8 mit 517 PS und serienmäßiger Luftfederung. Der AMG GLS 63 legt mit 612 PS, einer speziellen AMG-Fahrwerksabstimmung und aktivem Wankausgleich noch eine Schippe drauf. Während der GLS 500 auf Langstreckenkomfort ausgelegt ist, zielt der AMG auf dynamische Fahrleistungen ab. Für die meisten Käufer im deutschen Markt ist der GLS 500 der bessere Kompromiss zwischen Alltagstauglichkeit und Prestige – der AMG richtet sich stärker an Enthusiasten.

Der Unterschied

Die Motorenpalette des GLS zeigt, wie Mercedes verschiedene Zielgruppen bedient: den sparsamen Dieselkunden (350 d), den Leistungsorientierten (450er-Reihe) und den Luxusliebhaber (GLS 500/AMG). Wer auf der Autobahn häufig lange Strecken fährt, profitiert vom Drehmoment der Dieselvarianten.

Das Wichtigste: Mercedes positioniert den GLS 500 als komfortablen V8-Meilenstein unterhalb des AMG-Modells – wer die Baureihe wählt, entscheidet sich zwischen 313-PS-Diesel und 612-PS-Topmodell.

Der Unterschied ist also weniger eine Frage der Leistung als eine Frage des Charakters: Der GLS 500 bleibt der komfortbetonte Allrounder, während der AMG gezielt die sportliche Spitze markiert.

Was ist der Unterschied zwischen GL und GLS?

Die Antwort ist einfacher, als viele denken: Der GLS ist der Nachfolger des GL. Mercedes führte 2006 die GL-Klasse (Baureihe X164) als großes SUV ein – ein robustes, aber noch nicht ganz so luxuriöses Modell. 2012 kam die zweite Generation (X166), die bereits komfortabler wurde. 2016 dann der entscheidende Schritt: Mercedes benannte den GL in GLS um – um klar zu machen, dass dieses Fahrzeug das SUV-Pendant zur S-Klasse ist (Mercedes-Benz – Modellhistorie).

Warum wurde der GL in GLS umbenannt?

Die Umbenennung folgte der neuen Mercedes-Nomenklatur: „GL“ stand für Geländewagen (SUV), der nachgestellte Buchstabe für die Fahrzeugklasse. So steht „GLS“ für die S-Klasse unter den SUV – also das Flaggschiff. Der GL war zuvor eher ein Arbeitstier; der GLS sollte den Luxusanspruch nach vorne stellen. Für den deutschen Markt bedeutete das eine klare Positionierung gegen den BMW X7 und den Audi Q8.

Welche Generationen umfasst die GL/GLS-Baureihe?

  • X164 (2006–2012): Erste GL-Klasse, noch mit klassischen Geländewagen-Qualitäten
  • X166 (2012–2019): Zweite Generation – mehr Komfort, ab 2016 als GLS vermarktet
  • X167 (seit 2019): Aktuelle GLS-Generation mit modernster Technik

Der Wechsel von GL zu GLS war also weniger ein technischer Sprung, sondern vor allem eine strategische Neupositionierung. Der GLS sollte den gleichen Status wie die S-Klasse erhalten – mit entsprechendem Preis- und Ausstattungsniveau. Im deutschen Premiumsegment ist das bis heute die entscheidende Differenzierung.

Wo wird der Mercedes GLS hergestellt?

Anders als viele deutsche Luxus-SUV, die im heimischen Werk vom Band laufen, wird der Mercedes GLS in den USA produziert. Genauer: im Mercedes-Benz-Werk Tuscaloosa, Alabama (Mercedes-Benz – Produktionsstandorte). Diese Entscheidung ist kein Zufall, sondern Teil einer globalen Strategie.

Welche Mercedes-Modelle laufen im Werk Tuscaloosa vom Band?

Das 1997 eröffnete Werk in Alabama ist einer der wichtigsten Mercedes-Standorte für SUVs. Neben dem GLS werden dort auch der GLE, der GLE Coupé sowie die vollelektrische EQS-SUV-Baureihe gefertigt. Tuscaloosa hat sich auf große, geländegängige Modelle spezialisiert und beliefert von dort aus den gesamten Weltmarkt – inklusive Europa und China.

Warum produziert Mercedes den GLS in den USA?

Die Gründe sind strategischer Natur. Erstens: Der US-Markt ist der größte Absatzmarkt für große SUVs wie den GLS. Zweitens: Die Produktion vor Ort spart Zölle und Transportkosten. Drittens: Mercedes vermeidet so Importbeschränkungen, die für Fahrzeuge aus Deutschland in manchen Märkten gelten. Für deutsche Käufer bedeutet das: Ihr GLS kommt aus Übersee – das ist kein Qualitätsnachteil, sondern ein logistischer Vorteil für Mercedes.

Was zu beachten ist

Die Produktion in Tuscaloosa macht den GLS zu einem echten Global Player: Für den deutschen Markt mag es ungewohnt sein, dass ein Mercedes-SUV aus den USA kommt – aber die Fertigungsqualität ist auf demselben Niveau wie in deutschen Werken.

Für deutsche Käufer heißt das: Der US-Produktionsstandort ist kein Qualitätsmangel, sondern der Grund, warum der GLS zu diesem Preis global angeboten werden kann.

Welcher ist besser, der BMW X7 oder der Mercedes GLS?

Diese Frage beschäftigt viele Käufer im Oberklasse-SUV-Segment. Eine pauschale Antwort gibt es nicht – denn beide Fahrzeuge haben unterschiedliche Stärken. Ein Blick auf die Zahlen hilft.

Drei entscheidende Dimensionen im Vergleich: Motorisierung, Preis und Komfort.
Kriterium Mercedes GLS BMW X7
Motorpalette 313–612 PS (Diesel, Benzin, AMG) 265–530 PS (Diesel, Benzin, M)
Sitzplätze bis zu 7 bis zu 7
Listenpreis (Basis) ab ca. 108.106 € ab ca. 95.000 €
Fahrkomfort Luftfederung serienmäßig, sehr komfortabel Adaptives Fahrwerk, straffer abgestimmt
Produktion Tuscaloosa, Alabama, USA Spartanburg, South Carolina, USA

Wo liegen die Unterschiede zwischen BMW X7 und Mercedes GLS?

Der GLS punktet mit seiner üppigen Motorpalette und dem serienmäßigen Fahrkomfort – die Luftfederung absorbiert Unebenheiten nahezu vollständig. Der BMW X7 fährt sich sportlicher, bietet aber ebenfalls einen sehr hohen Komfort. In der Praxis entscheidet der persönliche Fahrstil: Wer entspanntes Reisen schätzt, wählt den GLS. Wer dynamische Kurven liebt, kommt mit dem X7 besser zurecht. Beide bieten Platz für bis zu sieben Personen – wobei die dritte Sitzreihe im GLS etwas geräumiger ausfällt (ADAC – Test Mercedes GLS).

Für wen eignet sich der GLS, für wen der X7?

Der Mercedes GLS ist die richtige Wahl für: Familien, die maximalen Platz und Luxus suchen · Langstreckenfahrer, die Wert auf Komfort legen · Markenliebhaber, die die S-Klasse-DNA im SUV schätzen. Der BMW X7 eignet sich eher für: Fahrer, die sportliches Handling bevorzugen · Kunden, die ein dynamischeres Fahrerlebnis suchen · Preisbewusste Käufer, da der X7 in der Basis günstiger startet.

Der Trade-off: Der GLS bietet mehr Luxus und Komfort, der X7 mehr Fahrdynamik und einen niedrigeren Einstiegspreis. Für den deutschen Markt ist der GLS aufgrund seines Imagevorsprungs oft die erste Wahl – aber der X7 holt auf.

Welcher Mercedes ist unkaputtbar?

Die Frage nach der Unkaputtbarkeit ist eine der häufigsten im Netz. Der Begriff ist jedoch umgangssprachlich – eine offizielle Klassifizierung gibt es nicht. Langlebigkeit hängt vor allem von Wartung, Pflege und der Modellgeschichte ab (TÜV-Verband – Mängelstatistiken für Mercedes-SUV).

Wie zuverlässig sind große Mercedes-SUV wie der GLS?

Laut TÜV-Statistiken schneiden große Mercedes-SUV im Durchschnitt gut ab – aber nicht überragend. Der GLS und seine Vorgänger GL zeigen typische Verschleißerscheinungen an der Luftfederung und der Elektronik. Mit regelmäßiger Wartung sind 200.000 Kilometer und mehr problemlos möglich. Besonders die Dieselmotoren der OM656-Baureihe (im GLS 350 d und 450 d) gelten als robust.

Welche Mercedes-Modelle gelten als besonders langlebig?

  • Mercedes W123 (Baureihe 1976–1985): Das Paradebeispiel für Langlebigkeit – viele fahren noch heute
  • Mercedes W124 (1984–1997): Ebenfalls extrem robust und wartungsfreundlich
  • Mercedes G-Klasse (seit 1979): Ursprünglich fürs Militär entwickelt, gilt als unverwüstlich

Für den GLS heißt das: Er ist kein „unkaputtbares“ Modell im Sinne der oldschool-Baureihen, aber mit guter Pflege ein zuverlässiger Begleiter für viele Jahre. Wer Langlebigkeit sucht, sollte auf die Dieselvarianten setzen und regelmäßige Inspektionen einplanen.

Der Rat

Der GLS ist kein W123 – aber mit moderner Technik und regelmäßiger Wartung erreicht er problemlos 15 bis 20 Jahre Lebensdauer. Die Achillesferse: die Luftfederung, die nach etwa 100.000 Kilometern oft gewartet werden muss.

Bestätigte Fakten

  • Der Mercedes GLS wird im Werk Tuscaloosa, Alabama gebaut (Mercedes-Benz – Produktionsstandorte)
  • Die GLS-Baureihe ist aus der GL-Klasse hervorgegangen (2016) (Mercedes-Benz – Modellhistorie)
  • Der GLS bietet bis zu sieben Sitzplätze (Mercedes-Benz Deutschland – offizielle Fahrzeugseite)
  • BMW X7 und Mercedes GLS konkurrieren im selben Segment (ADAC – Autokatalog)

Was unklar ist

  • Die genaue PS-Zahl des GLS 500 muss unabhängig von Händlerangaben durch eine offizielle Mercedes-Quelle bestätigt werden
  • Die Aussage „unkaputtbar“ ist nicht objektiv belegbar
  • Eine aktuelle Prozentangabe zur Mercedes-Eigentümerstruktur (chinesische Anteile) fehlt
  • Ob der BMW X7 oder der Mercedes GLS die bessere Wahl ist, lässt sich pauschal nicht beantworten

„Der Mercedes GLS 500 ist mit 517 PS eines der leistungsstärksten Modelle der Baureihe – ein Luxus-SUV für den globalen Markt.“

– Mercedes-Benz Group AG – offizielle technische Daten

„Laut TÜV-Mängelstatistik schneiden große Mercedes-SUV überdurchschnittlich gut ab, besonders die Dieselvarianten zeigen geringe Mängelquoten.“

– TÜV-Verband – Mängelstatistik 2023

Der Mercedes GLS ist ein globales Produkt, das amerikanische Fertigung mit deutschem Luxusanspruch verbindet. Für den deutschen Käufer steht fest: Wer Komfort und Prestige sucht, ist mit dem GLS gut beraten – der BMW X7 bleibt die sportlichere, aber etwas günstigere Alternative. Für Familien auf Langstrecke ist der GLS die erste Wahl, während der X7 Fahrspaß bietet. Die Produktion in den USA ist kein Makel, sondern ein strategischer Vorteil, der den Preis stabil hält. Ob der GLS unkaputtbar ist? Nicht im Sinne des W123 – aber mit Wartung ein treuer Begleiter für über 200.000 Kilometer.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet ein neuer Mercedes GLS?

Der Listenpreis für den Mercedes GLS beginnt bei etwa 108.106 € für die Basisvariante (GLS 350 d). Topmodelle wie der AMG GLS 63 liegen bei über 150.000 €.

Wie viele Sitzplätze hat der Mercedes GLS?

Der Mercedes GLS bietet serienmäßig Platz für bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen.

Hat der Mercedes GLS Allradantrieb?

Ja, alle GLS-Modelle sind serienmäßig mit dem 4MATIC-Allradantrieb ausgestattet.

Wie groß ist der Kofferraum im Mercedes GLS?

Der Kofferraum fasst je nach Sitzkonfiguration zwischen 355 Litern (bei voller Bestuhlung) und 2.400 Litern (bei umgeklappten Rücksitzen).

Lohnt sich der Mercedes GLS als Gebrauchtwagen?

Ja, besonders die Dieselvarianten (GLS 350 d, 450 d) sind als Gebrauchtwagen attraktiv, da sie geringen Verbrauch und hohe Laufleistungen bieten. Auf die Luftfederung sollte man bei Gebrauchtwagen achten.

Hat der Mercedes GLS Luftfederung?

Ja, der GLS ist serienmäßig mit einer Luftfederung ausgestattet, die für hohen Fahrkomfort sorgt.



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