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Biometrisches Passbild: Selber machen, Kosten und Vorgaben

Leon Tobias Schneider Schulz • 2026-10-06 • Gepruft von Mia Schneider

Wer schon einmal ein Passfoto gebraucht hat, kennt die Probleme. Seit dem 1. Mai 2025 hat sich der Weg geändert – Fotos für Ausweisdokumente dürfen nur noch von autorisierten Anbietern erstellt und digital übermittelt werden – dm (Passbild-Service); wer den Data-Matrix-Code kennt, spart Zeit und Geld.

Preis bei dm: 5,95 € digital · 7,95 € mit Ausdruck – dm (Passbild-Service) ·
Preis beim Fotografen: 10–20 € üblich ·
Format: 35 x 45 mm – dm (Passbild-Service) ·
Kopfhöhe im Bild: 32–36 mm ·
Hintergrund: einfarbig hellgrau oder weiß

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Seit dem 1. Mai 2025 dürfen Passfotos für deutsche Ausweisdokumente nur noch von autorisierten Anbietern erstellt werden – dm (Passbild-Service).
  • Der dm-Passbildservice kostet 5,95 € digital und 7,95 € mit Papierausdruck – dm (Passbild-Service). (dm (Passbild-Service))
  • Übermittelt wird per Data-Matrix-Code an das Bürgerbüro – dm (Passbild-Service). (dm (Passbild-Service))
  • Standardformat: 35 x 45 mm, Hintergrund hellgrau oder weiß – dm (Passbild-Service). (dm (Passbild-Service))
2Was unklar ist
  • Wie einzelne Bürgerämter den digitalen Code-Abruf in der Praxis umsetzen, kann vor Ort variieren.
  • Die Preise lokaler Fotografen schwanken – einen festen Vergleichsrahmen gibt es nicht.
  • Welche Apps langfristig als autorisierte Anbieter arbeiten, ist noch offen.
  • Ob andere Anbieter die Übergangsregelung von dm mit kostenlosem Ausdruck übernehmen, ist unklar.
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Den Data-Matrix-Code bei der Behörde angeben – das Bürgerbüro ruft das Bild digital ab – dm (Passbild-Service).
  • Das digitale Foto lässt sich laut dm sechs Monate mehrfach für Anträge nutzen – dm Newsroom (Pressemitteilung).
  • Wer auf den Ausdruck verzichtet, zahlt bei dm 2,00 € weniger – dm (Passbild-Service).

Die Übersicht macht das Muster sichtbar: Seit Mai 2025 ist das Passbild eine digitale Dienstleistung – und der Preis hängt vor allem daran, ob du den Papierausdruck wirklich brauchst.

Merkmal Wert
Regelfall seit 1. Mai 2025 Passfotos nur von autorisierten Anbietern – dm (Passbild-Service)
Digitale Übermittlung Data-Matrix-Code fürs Bürgerbüro – dm (Passbild-Service)
Preis bei dm digital 5,95 € – dm (Passbild-Service)
Preis bei dm inkl. Ausdruck 7,95 € – dm (Passbild-Service)
Preis beim Fotografen 10–20 € für vier Bilder, marktüblich
Druck an CEWE-Fotostation 3,95 € – dm (Fotoservice)
Mehrfachnutzung digital bis 6 Monate – dm Newsroom (Pressemitteilung)
Übergangsfrist Papierausdruck bis 31. Juli 2025 kostenlos – dm Newsroom (Pressemitteilung)

Kann ich biometrische Passbilder selbst machen?

Die ehrliche Antwort: für den deutschen Ausweis nicht mehr im klassischen Sinne. Seit dem 1. Mai 2025 dürfen Passfotos für Personalausweis, Reisepass und Aufenthaltstitel nur noch von autorisierten Anbietern erstellt werden – dm (Passbild-Service). Handy aufstellen, auslösen, Datei hochladen: Das war gestern. Wer trotzdem selbst Hand anlegen will, nutzt heute einen autorisierten Service vor Ort.

Schritt-für-Schritt: Passbild beim dm-Service erstellen

  1. Den nächsten dm-Markt mit Fotoservice wählen – dort läuft der Passbildservice direkt im Geschäft – dm (Passbild-Service).
  2. Das Foto aufnehmen lassen: Die Aufnahme folgt den biometrischen Vorgaben und ist laut dm in Minuten fertig – dm (Passbild-Service).
  3. Bezahlen: 5,95 € für das digitale Passbild oder 7,95 € inklusive Ausdruck – dm (Passbild-Service).
  4. Den Data-Matrix-Code erhalten und bei der Behörde angeben – das Bürgerbüro ruft das Bild aus der dm-Cloud ab – dm (Passbild-Service).
  5. Antrag stellen und den Code mitgeben, etwa bei der Online-Beantragung deiner Gemeinde.

Welche Apps und Online-Tools es noch gibt

  • Die dm-Passbild-App weist im App Store darauf hin, dass Passfotos für deutsche Ausweisdokumente seit dem 1. Mai 2025 nur noch von autorisierten Anbietern erstellt werden dürfen – Apple App Store (App-Beschreibung).
  • Die CEWE Passfoto App wird als Smartphone-Lösung vermarktet, die biometrische Passbilder automatisch auf gesetzliche Anforderungen prüft – CEWE (Pressemitteilung).
  • Im App Store stellt CEWE allerdings klar, dass Passfotos für deutsche Ausweisdokumente dort nicht mehr aufgenommen werden können – Apple App Store (App-Beschreibung).

Der Knackpunkt: Apps können informieren und unterstützen – die Aufnahme für deutsche Ausweise überlassen sie seit Mai 2025 den autorisierten Diensten. Für den schnellen Weg ohne Fototermin bleibt der dm-Passbildservice der einfachere Hebel.

Was ist der Unterschied zwischen Passbild und biometrisches Passbild?

Der Unterschied liegt weniger im Papier als im Weg: Ein gewöhnliches Passbild zeigt dich, ein biometrisches Passbild muss einer Maschine eine prüfbare Geometrie deines Gesichts liefern. Deshalb sind die Vorgaben so eng – und deshalb zählt der digitale Kanal.

Offizielle Vorgaben für biometrische Passbilder

  • Format 35 x 45 mm, Kopfhöhe 32 bis 36 mm – dm (Passbild-Service).
  • Hintergrund neutral, meist weiß oder hellgrau – dm (Passbild-Service).
  • Gesicht gut erkennbar, ohne Schatten oder Reflexionen – dm (Passbild-Service).
  • Neutraler Gesichtsausdruck, Mund geschlossen – dm (Passbild-Service).

Abmessungen und Proportionen

  • Fotoformat: 35 x 45 mm – dm (Passbild-Service).
  • Kopfhöhe: 32–36 mm.
  • Hintergrund: hellgrau oder weiß – dm (Passbild-Service).

Die folgende Tabelle bündelt die Kriterien, die über die biometrische Eignung entscheiden – sieben davon sind direkt messbar.

Merkmal Vorgabe
Fotoformat 35 x 45 mm – dm (Passbild-Service)
Kopfhöhe 32–36 mm
Hintergrund einfarbig, hellgrau oder weiß – dm (Passbild-Service)
Schatten sind zu vermeiden – dm (Passbild-Service)
Reflexionen sind zu vermeiden – dm (Passbild-Service)
Gesichtsausdruck neutral – dm (Passbild-Service)
Mund geschlossen – dm (Passbild-Service)
Übermittlung digital per Data-Matrix-Code – dm (Passbild-Service)

Das bedeutet: Wer diese Kriterien kennt, kann jedes Angebot schnell einordnen – vom dm-Service bis zum Fotografen. Genau diese Messbarkeit macht den Unterschied zwischen einem Schnappschuss und einem biometrischen Passbild.

Wie viel kostet ein biometrisches Bild bei dm?

Der Preis ist der Punkt, an dem dm den Markt verändert hat: 5,95 Euro für das digitale Passbild, 7,95 Euro mit Ausdruck – dm (Passbild-Service). Fotografen liegen mit 10 bis 20 Euro oft deutlich darüber.

Kostenvergleich: dm, Fotograf und Bürgeramt

  • dm digital: 5,95 € – dm (Passbild-Service).
  • dm inklusive Ausdruck: 7,95 € – dm (Passbild-Service).
  • Fotograf: 10–20 € für vier Bilder, marktüblich.
  • Druck an der CEWE-Fotostation: 3,95 € – dm (Fotoservice).
  • Bürgeramt: Manche Gemeinden bieten eigenen Foto-Service an – die Preise erfährst du direkt vor Ort.

Was kostet ein digitales Passbild?

Der Preisvorteil

Das digitale Passbild kostet 5,95 € – wer den Ausdruck weglässt, spart 2,00 € pro Set – dm (Passbild-Service).

Das digitale Passbild ohne Ausdruck wird per Data-Matrix-Code an das Bürgerbüro übermittelt und kann laut dm sechs Monate lang mehrfach für weitere Anträge genutzt werden – dm Newsroom (Pressemitteilung). Wer den Papierausdruck zusätzlich möchte, zahlt regulär 7,95 €; in der Übergangszeit bis zum 31. Juli 2025 ist er laut dm kostenlos enthalten – dm Newsroom (Pressemitteilung).

Der Vorteil: Wer den Code elektronisch einreicht, ist mit 5,95 € dabei und spart sich den Umweg über Papier. Der Ausdruck lohnt vor allem dann, wenn eine Behörde oder ein Dienst ihn ausdrücklich verlangt.

Darf ich auf biometrischen Passbildern eine Brille tragen?

Ja – die Brille darf auf dem Foto bleiben, solange sie das Gesicht nicht verdeckt. dm fasst die Anforderung knapp zusammen: Das Gesicht muss gut erkennbar sein, ohne Reflexionen – dm (Passbild-Service).

Welche Brillen sind erlaubt?

  • Alltagsbrillen mit ungetönten Gläsern sind grundsätzlich erlaubt.
  • Die Augen müssen durch die Gläser deutlich sichtbar sein.
  • Auf den Gläsern darf sich weder Blitz noch Raumlicht spiegeln – dm (Passbild-Service).

Ausnahmen bei starken Brillengläsern

  • Brille absetzen, wenn deine Sehkraft es zulässt.
  • Kontaktlinsen sind eine unkomplizierte Alternative.
  • Sonst die Aufnahme wiederholen, bis das Licht keine Reflexion mehr erzeugt – dm (Passbild-Service).

Bei sehr starken Korrekturgläsern bricht sich Licht anders, und manche Gläser spiegeln trotz guter Ausrichtung. Der dm-Service nimmt die Aufnahme direkt im Markt auf – so lässt sich unkompliziert ein zweiter Versuch starten.

Die Faustregel: Wer ohne Brille sicher zurechtkommt, setzt sie für das Foto ab. Wer sie tragen muss, achtet auf gleichmäßiges Licht – dann ist die Brille kein Grund zur Sorge.

Wie bekomme ich ein schönes biometrisches Passbild?

Ein biometrisches Passbild folgt strengen Regeln – Regeln sind aber nicht das Gegenteil von Schönheit. Die Gestaltungsspielräume liegen bei Kleidung, Haltung und Licht.

Passende Kleidung und Oberteile

  • Einfarbige Oberteile ohne Muster oder Logos wirken ruhig und lenken nicht ab.
  • Hellgraue oder weiße Tops sind erlaubt; ein etwas dunklerer, einfarbiger Blazer setzt das Gesicht stärker vom hellen Hintergrund ab.
  • Ein dezenter Kragen schafft eine klare Linie zwischen Hals und Hintergrund.

Tipps für neutralen Gesichtsausdruck

  • Mund geschlossen, Kiefer entspannt – dm (Passbild-Service).
  • Blick ruhig und direkt in die Kamera.
  • Kein breites Lächeln – die Vorgabe lautet neutraler Ausdruck – dm (Passbild-Service).

Licht und Hintergrund

  • Hintergrund einfarbig, hellgrau oder weiß – dm (Passbild-Service).
  • Weiches, frontales Licht vermeidet harte Schatten im Gesicht – dm (Passbild-Service).
  • Auf Filter und Nachbearbeitung verzichten – das biometrische Foto soll das Gesicht unverändert zeigen.
Der Balanceakt

Zwischen 32 und 36 mm Kopfhöhe bleibt wenig Raum für Kreativität. Wer den Rahmen kennt, wirkt trotzdem wach und sicher – genau das zählt bei der biometrischen Prüfung.

Der Kompromiss: Neutral heißt nicht emotionslos. Mit ruhigem Blick, klarer Kleidung und gleichmäßigem Licht entsteht ein Passbild, das Vorgaben erfüllt und trotzdem sympathisch wirkt.

Vorteile des digitalen Passbilds

  • 5,95 € digital – günstiger als die meisten Fotografen – dm (Passbild-Service).
  • Sechs Monate mehrfach nutzbar für weitere Anträge – dm Newsroom (Pressemitteilung).
  • Kein Papierweg: Der Data-Matrix-Code reicht fürs Bürgerbüro – dm (Passbild-Service).
  • Die Aufnahme wird direkt nach biometrischen Vorgaben erstellt – in Minuten – dm (Passbild-Service).

Nachteile und Grenzen

  • Zu Hause selbst gemachte Fotos zählen für deutsche Ausweise nicht mehr – dm (Passbild-Service).
  • Der Ausdruck kostet regulär 2,00 € extra – 7,95 € statt 5,95 € – dm (Passbild-Service).
  • Der dm-Service ist an den Fotoservice im Markt gebunden – nicht jede Filiale bietet ihn an.
  • Die Preise bei Fotografen schwanken regional stark.

Bestätigte Fakten

  • Seit 1. Mai 2025 nur autorisierte Anbieter – dm (Passbild-Service).
  • Übermittlung per Data-Matrix-Code – dm (Passbild-Service).
  • dm: 5,95 € digital, 7,95 € mit Ausdruck – dm (Passbild-Service).
  • Format 35 x 45 mm, neutraler Hintergrund – dm (Passbild-Service).

Was unklar ist

  • Wie Bürgerämter den digitalen Code-Abruf in der Praxis umsetzen.
  • Wie stark die Preise lokaler Fotografen variieren.
  • Welche Apps langfristig als autorisierte Anbieter zertifiziert werden.
  • Ob andere Anbieter die Übergangsregel von dm mit kostenlosem Ausdruck übernehmen.

Zwei Stimmen zum neuen Passbild-Weg

Passfotos für Ausweisdokumente dürfen seit dem 1. Mai 2025 nur noch von autorisierten Anbietern erstellt werden – die digitale Übermittlung per Data-Matrix-Code macht den Papierweg überflüssig.

dm, Passbild-Service

Die automatische Prüfung auf gesetzliche Anforderungen gehört bei biometrischen Passbildern inzwischen zum Standard – für deutsche Ausweisdokumente zählt allerdings der Weg über autorisierte Anbieter.

CEWE, Pressemitteilung & App-Beschreibung

Fazit: Das biometrische Passbild ist 2025 eine digitale Dienstleistung: Du wählst den Anbieter, der Code übermittelt das Foto. Bei dm kostet das digital 5,95 €, mit Ausdruck 7,95 € – dm (Passbild-Service). Für alle, die in den nächsten Monaten einen Ausweis oder Reisepass beantragen, ist die Entscheidung klar: digitales Foto vom autorisierten Anbieter wählen und 5,95 € zahlen – wer den Ausdruck braucht, nimmt die 7,95-€-Variante und hat alle Optionen offen.

Häufig gestellte Fragen

Darf ich mein Passbild zu Hause mit dem Handy machen?

Für deutsche Ausweisdokumente nicht mehr im klassischen Sinn: Seit dem 1. Mai 2025 dürfen Passfotos nur noch von autorisierten Anbietern erstellt werden – dm (Passbild-Service). Der dm-Service im Markt ist dafür eingerichtet; selbst geschossene Handyfotos kannst du nicht einfach hochladen.

Was zahle ich bei dm für ein biometrisches Passbild?

Das digitale Passbild kostet bei dm 5,95 Euro, mit zusätzlichem Papierausdruck 7,95 Euro – dm (Passbild-Service). Das Foto wird per Data-Matrix-Code übermittelt und kann laut dm bis zu sechs Monate mehrfach verwendet werden – dm Newsroom (Pressemitteilung).

Ist eine Brille auf dem Ausweisfoto erlaubt?

Ja, solange die Augen deutlich sichtbar sind und die Gläser nicht spiegeln – dm (Passbild-Service). Bei starken Reflexionen lieber ohne Brille fotografieren oder die Aufnahme im Service wiederholen.

Wie erkenne ich, ob mein Passbild biometrisch ist?

Ein biometrisches Passbild erfüllt feste Vorgaben: Format 35 x 45 mm, neutraler Hintergrund, gut erkennbares Gesicht ohne Schatten, neutraler Ausdruck – dm (Passbild-Service). Autorisierte Anbieter prüfen diese Kriterien und übermitteln das Foto digital per Data-Matrix-Code – dm (Passbild-Service).

Welche App eignet sich für biometrische Passbilder?

Die dm-Passbild-App und die CEWE Passfoto App weisen inzwischen selbst darauf hin, dass Passfotos für deutsche Ausweisdokumente seit dem 1. Mai 2025 nur von autorisierten Anbietern erstellt werden dürfen – Apple App Store (App-Beschreibung) – Apple App Store (App-Beschreibung). Die CEWE Passfoto App wirbt zugleich mit automatischer Prüfung auf gesetzliche Anforderungen – CEWE (Pressemitteilung). Apps informieren und prüfen also – sie ersetzen den autorisierten Anbieter für deutsche Dokumente aber nicht.

Werden selbstgemachte Passfotos im Bürgeramt akzeptiert?

Seit dem 1. Mai 2025 gilt: Passfotos für deutsche Ausweisdokumente müssen von autorisierten Anbietern stammen und digital übermittelt werden – dm (Passbild-Service). Selbstgemachte Fotos können Bürgerämter nicht mehr regulär akzeptieren – plane den Weg über dm oder einen Fotografen ein.



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