
John Deacon Rückzug: Warum er Queen verließ
John Deacon war das ruhigste Mitglied von Queen – und nach dem Tod von Freddie Mercury 1991 zog er sich so konsequent zurück, dass er bis heute nicht mehr öffentlich aufgetreten ist. Was genau dazu führte, dass der Bassist den Kontakt zu seinen Bandkollegen abbrechen ließ, beleuchtet dieser Artikel anhand von Aussagen von Brian May und Roger Taylor. Ein zentraler Punkt: Der Bruch war kein plötzlicher Entschluss, sondern das Resultat tiefer Trauer und einer fundamentalen Entscheidung für ein Leben abseits der Bühne.
Vollständiger Name: John Richard Deacon ·
Geburtsdatum: 19. August 1951 ·
Rolle bei Queen: Bassist ·
Aktives Jahrzehnt bei Queen: 1971–1991 ·
Bekannteste Eigenkomposition: „Another One Bites the Dust“ ·
Letztes öffentliches Konzert: 1997 (Q+PR)
Kurzüberblick
- Deacon zog sich nach Mercurys Tod 1991 aus der Öffentlichkeit zurück (Guitar.com).
- Er war einer der Sargträger bei Mercurys Beerdigung (Smooth Radio).
- John Deacon lebt bis heute zurückgezogen in Südengland (brianmay.com).
- Die genauen Gründe für den Kontaktabbruch zu Brian May und Roger Taylor sind nicht dokumentiert (LouderSound).
- Sein aktueller Gesundheitszustand ist nicht bestätigt – Gerüchte über eine Krankheit bleiben Spekulation. (LouderSound)
- Ob er jemals wieder öffentlich auftreten wird, ist völlig offen. (LouderSound)
- 1991: Freddie Mercury stirbt, Deacon nimmt an der Beerdigung teil. (People)
- 1997: Letzter gemeinsamer Auftritt mit May und Taylor bei „No‑One but You“ (People).
- 2014: Brian May bestätigt, dass kein privater Kontakt mehr besteht (brianmay.com).
- Deacon bleibt im Ruhestand – keine öffentlichen Auftritte absehbar (Smooth Radio).
- Er gilt weiterhin als stiller Geschäftspartner im Queen-Erbe (MSN).
Fünf zentrale Fakten über John Deacon auf einen Blick – von der Bandgeschichte bis zu seinem Vermögen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Geburtsort | Oadby, Leicestershire, England |
| Beruf | Musiker (Bassist) |
| Aktiv bei Queen | 1971–1991 |
| Anzahl der Kinder | 6 |
| Ehefrau | Veronica Tetzlaff (verheiratet seit 1975) |
| Letzte öffentliche Performance | 1997 mit Queen + Paul Rodgers („No‑One but You“) |
Warum verließ John Deacon Queen?
Die Umstände nach Freddie Mercurys Tod
- Deacon gab nach Mercurys Tod an, es mache keinen Sinn, ohne ihn weiterzumachen – Freddie sei nicht zu ersetzen (Smooth Radio).
- Brian May beschreibt Deacon als sehr stresssensibel – der Druck der Bandprojekte wurde ihm zu viel (Smooth Radio).
- May berichtete, dass Deacon bei den letzten gemeinsamen Aufnahmen sagte: „I can’t do this any more“ (LouderSound).
May hielt diese Aussage zunächst für eine vorübergehende Pause. Doch Deacon kehrte nie zurück. Der Bassist entschied sich bewusst für ein Leben ohne die Last des Musikgeschäfts – eine Entscheidung, die er bis heute nicht revidiert hat.
Der letzte gemeinsame Auftritt
- 1997 traten Deacon, May und Taylor bei der Enthüllung der Freddie-Mercury-Statue in Montreux auf (LouderSound).
- Sie spielten den Song „No‑One but You (Only the Good Die Young)“, den Deacon mitgeschrieben hatte.
- Nach diesem Auftritt legte Deacon die E-Gitarre endgültig zur Seite.
Der Statuen-Event war der letzte Moment, in dem die vier original Queen-Mitglieder gemeinsam auf einer Bühne standen. Seither hat Deacon jede Einladung zu Konzerten oder Studioarbeit abgelehnt.
Das Muster: Der Bruch war kein langsames Ausbluten, sondern eine klare Zäsur nach genau einem letzten gemeinsamen Projekt. Für das Publikum mag der Auftritt von 1997 wie ein Abschied gewirkt haben – für Deacon war er der endgültige Punkt.
Sind Brian May und John Deacon noch befreundet?
Aussagen von Brian May über den Kontakt zu Deacon
- May sagte 2014 in einem Interview, dass der Kontakt zu Deacon praktisch nicht mehr existiere – sie seien kein soziales Paar mehr (brianmay.com).
- May betonte, dass Deacon einfach privat sein wolle und seine eigene Welt brauche (brianmay.com).
- 2023 wiederholte May, dass Deacon sehr empfindlich gegenüber Stress sei – der Bruch sei endgültig (Smooth Radio).
Aus Mays Äußerungen spricht Respekt, aber auch eine gewisse Wehmut. Er hat Verständnis für Deacons Entscheidung, vermisst aber den persönlichen Austausch.
Brian May musste akzeptieren, dass die Freundschaft zu Deacon auf geschäftlicher Ebene endete. Für die Queen-Fans bedeutet dies: Eine Wiedervereinigung der Originalbesetzung ist ausgeschlossen – nicht aus Groll, sondern weil Deacon diesen Lebensabschnitt abgeschlossen hat.
Gemeinsame Auftritte nach 1997
- Seit 1997 gab es keinen einzigen gemeinsamen Auftritt von Deacon mit May oder Taylor (MSN).
- Deacon lehnte alle Einladungen zu Queen-Plus-Tourneen und Studioalben ab.
- Taylor bestätigte in einer Dokumentation von 2017, dass Deacon sich bewusst vom Musikgeschäft distanziert habe (Smooth Radio).
Die Kommunikation beschränkt sich auf geschäftliche Angelegenheiten – Anrufe zu Geburtstagen oder Weihnachten gibt es nach Mays Angaben nicht mehr.
Was das bedeutet: Für Außenstehende mag die Entfremdung überraschen, doch innerhalb der Band war sie eine logische Folge. Deacon zog die Grenze zwischen Freundschaft und Arbeit; May und Taylor haben diese Grenze respektiert.
War John Deacon auf Freddie Mercurys Beerdigung?
Teilnahme an der privaten Trauerfeier
- Deacon war einer der Sargträger bei der privaten Beerdigung am 27. November 1991 (Smooth Radio).
- Er trug den Sarg gemeinsam mit May, Taylor und Mercurys engsten Freunden.
- Die Zeremonie fand im engsten Familienkreis statt – Deacon war persönlich eingeladen.
Seine Rolle als Sargträger zeigt, wie nah er Mercury stand. Der Bassist war nicht nur Bandkollege, sondern ein enger Freund, der die letzten Stunden aktiv begleitete.
Öffentliche Reaktionen
- Deacon erschien nach der Beerdigung nicht bei öffentlichen Gedenkveranstaltungen – der Kontakt zur Presse brach ab.
- Schon im Jahr 1992 nahm er nur noch beim Freddie Mercury Tribute Concert teil, danach zog er sich vollständig zurück (Guitar.com).
Die Beerdigung markierte den Wendepunkt: Deacon verabschiedete sich nicht nur von Mercury, sondern auch von der Rolle als öffentlicher Musiker.
Der Verlust von Mercury traf Deacon härter als die anderen. Während May und Taylor die Band am Leben hielten, zog Deacon die Konsequenz: Ohne Mercury ergab das Queen-Projekt für ihn keinen Sinn mehr. Sein Rückzug war keine Laune, sondern eine bewusste Trennung von einer Lebensphase.
Wer war das reichste Mitglied von Queen?
Vier Musiker, vier Wege nach dem Ende der Ära – ein Vergleich der Aktivitäten und der Vermögensstruktur zeigt, warum Deacon als der finanzstärkste gilt.
| Mitglied | Rolle nach 1991 | Letzter öffentlicher Auftritt mit Queen | Status heute |
|---|---|---|---|
| John Deacon | Vollständiger Rückzug, nur geschäftliche Beteiligung | 1997 (Montreux) | Ruhestand, keine Musikprojekte (People) |
| Brian May | Queen + Paul Rodgers, Soloalben, Tourneen | Weiterhin aktiv | Musiker, Astrophysiker, Social‑Media-Präsenz (Guitar.com) |
| Roger Taylor | Queen + Paul Rodgers, Soloalben, Tourneen | Weiterhin aktiv | Musiker, gelegentliche Interviews (Smooth Radio) |
| Freddie Mercury (verstorben) | – | 1991 (Tod) | Nachlass verwaltet von Stiftung und Familie |
Deacon hält die Songrechte an mehreren Queen-Klassikern, darunter „Another One Bites the Dust“. Diese Einnahmen, kombiniert mit klugen Investitionen, machen ihn laut Analysten zum vermögendsten Bandmitglied. Brian May und Roger Taylor verdienen weiterhin durch Tourneen und Studiosessions, doch Deacons passives Einkommen übertrifft ihre aktiven Einkünfte.
Der Trade‑off: Deacon tauschte Ruhm gegen finanzielle Sicherheit. Er muss nie wieder auftreten, um seinen Lebensstandard zu halten – ein Luxus, den May und Taylor durch ihren aktiven Weg nicht genießen.
Was macht John Deacon heute?
Leben im Ruhestand
- Deacon lebt mit seiner Frau Veronica Tetzlaff und den sechs Kindern in einem Haus in Südengland (brianmay.com).
- Er gibt keine Interviews, keine öffentlichen Statements – seine letzte Aussage stammt aus den späten 1990ern.
- Augenzeugenberichte sind rar: Gelegentlich wird er in lokalen Geschäften gesichtet, aber nie fotografiert oder angesprochen.
Sein Alltag ist bewusst unspektakulär: Spaziergänge, Familienzeit, der Verzicht auf Social Media und öffentliche Auftritte.
Familie und Privatsphäre
- Veronica Tetzlaff ist seit 1975 seine Frau – fast 50 Jahre Ehe in absoluter Zurückgezogenheit.
- Seine sechs Kinder (fünf Söhne, eine Tochter) sind kein Teil der Musikindustrie.
- Kein einziges Familienfoto ist öffentlich zugänglich – Deacon schirmt seine Angehörigen komplett ab.
Diese Konsequenz im Privaten unterscheidet ihn von anderen Ex‑Stars: Er hat das Promi‑Dasein nicht nur aufgegeben, sondern aktiv unsichtbar gemacht.
Ob John Deacon gesundheitlich angeschlagen ist oder einfach nur seine Ruhe sucht, bleibt Spekulation. Brian May sagte 2023, er wisse nicht, wie es Deacon gehe – die Distanz ist so groß, dass selbst Bandlegenden im Dunkeln tappen (Smooth Radio).
Zeitleiste: John Deacons Weg von Queen in den Rückzug
- – John Deacon wird am 19. August in Oadby, England, geboren.
- – Er wird Bassist von Queen und vervollständigt die klassische Besetzung.
- – Freddie Mercury stirbt am 24. November. Deacon nimmt an der privaten Beerdigung als Sargträger teil.
- – Letzter großer Auftritt beim Freddie Mercury Tribute Concert.
- – Letzter gemeinsamer Auftritt mit May und Taylor bei der Enthüllung der Mercury‑Statue in Montreux.
- – Brian May bestätigt: Kein privater Kontakt mehr zu Deacon.
- – May und Taylor bestätigen, dass Deacon sich endgültig zurückgezogen hat und nicht zurückkehren wird.
Bestätigte Fakten und offene Fragen
Bestätigte Fakten
- Deacon verließ Queen nach Mercurys Tod und trat nie wieder auf.
- Er nahm an Mercurys Beerdigung als Sargträger teil.
- Er ist seit 1975 mit Veronica Tetzlaff verheiratet und hat sechs Kinder.
- Sein Rückzug ist freiwillig und ohne öffentliche Konflikte erfolgt.
- Er lebt zurückgezogen in Südengland und gibt keine Interviews.
Was unklar bleibt
- Die genauen Gründe für den kompletten Kontaktabbruch zu May und Taylor sind nicht dokumentiert.
- Sein aktueller Gesundheitszustand ist unbekannt – Gerüchte über eine Erkrankung sind nicht bestätigt.
- Ob er jemals wieder eine öffentliche Stellungnahme abgeben wird, ist offen.
Die Konsequenz: Was bleibt, ist ein Vermächtnis ohne persönliche Erzählung – Deacons Stille zwingt zu einer Auseinandersetzung mit dem, was er geschaffen hat, nicht mit dem, was er preisgibt.
Zitate der Bandkollegen
„Er war so gestresst. Er sah mich an und sagte: ‚Ich kann das nicht mehr.‘“
Brian May, gegenüber LouderSound (Musik-Fachmagazin)
„John hat einfach beschlossen, dass er nicht mehr im Musikgeschäft sein will. Er ist ein sehr privater Mensch.“
Roger Taylor, gegenüber Smooth Radio (Radio- und Musikmedium)
„Es tut weh. Ich würde gerne sagen, dass wir noch befreundet sind, aber die Wahrheit ist: Wir haben keinen sozialen Kontakt mehr.“
Brian May, auf brianmay.com (offizielle Website von Brian May)
„Er ist immer noch ein Teil des Queen-Erbes, aber auf seine eigene Weise – still und im Hintergrund.“
Roger Taylor, gegenüber MSN (Nachrichtenportal)
John Deacon hat sich nicht mit einem öffentlichen Statement verabschiedet, sondern schlicht aufgehört. Seine Entscheidung ist endgültig – und für ihn persönlich der einzig konsequente Weg. Für die Queen-Fans bleibt die Frage: Hätte die Band eine Version ohne Mercury überhaupt verdient, wenn das fehlende Mitglied nicht einmal mehr zuhören will? Die Antwort liegt in Deacons Stille. Sie sagt mehr als jedes Interview.
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Häufig gestellte Fragen
War John Deacon krank?
Es gibt keine bestätigten Informationen über eine Krankheit. Gerüchte wurden von Brian May oder offiziellen Quellen nie bestätigt.
Hat John Deacon noch Kontakt zu Queen-Fans?
Nein, Deacon pflegt keinerlei öffentlichen Kontakt zu Fans. Er gibt keine Interviews, keine Autogramme und nutzt keine Social-Media-Plattformen.
Warum gibt John Deacon keine Interviews?
Er hat sich bewusst für ein Leben in völliger Privatsphäre entschieden. Brian May zufolge möchte Deacon einfach „seine eigene Welt“ ohne öffentliche Aufmerksamkeit.
Hat John Deacon ein eigenes Musikprojekt nach Queen?
Nein. Nach 1997 hat er keine Musik mehr veröffentlicht oder an Studioaufnahmen teilgenommen. Er zog sich komplett aus dem Musikgeschäft zurück.
Welche Songs hat John Deacon für Queen geschrieben?
Zu seinen bekanntesten Kompositionen gehören „Another One Bites the Dust“, „I Want to Break Free“ und „You’re My Best Friend“.
Wie alt ist John Deacon?
John Deacon wurde am 19. August 1951 geboren. 2026 wird er 75 Jahre alt.
Lebt John Deacon noch 2026?
Ja, John Deacon ist nach aktuellem Stand am Leben. Es gibt keine Todesmeldungen oder offiziellen Berichte über seinen Tod.
Ist John Deacon bei Instagram?
Nein, John Deacon besitzt keine öffentlichen Social-Media-Profile. Alle angeblichen Profile sind Fan-Seiten oder Fälschungen.